Deutsche „Hier bin ich Mensch, hier kauf ich ein“*-Hochkulturstadt Weimar, Weihnachten 2009:
Die Kultur-Bahnhofsgeschäfte grüßen die Züge und die Waggons (die Be-Schäftigten schweigen)

(* Werbung in der Weimarer Innenstadt)


Sprachkritisches:

(Mehr als A - Albr ist nicht drin; sogar damit bin ich noch nicht fertig, deswegen „noch unvollständig“.
A - Z wäre - mindestens - ein halbes Lebenswerk.)

(diese Datei WIRD KÜNFTIG STÄNDIG ERGÄNZT, ohne dass ich auf der Übersichtsseite gesondert darauf hinweise [= ich erwarte nicht, dass es irgendwann nichts Aktuelles mehr zu ergänzen geben könnte, weil meine Grundsatzkritik mal allgemein zur Kenntnis genommen sein wird, praktische Konsequenzen daraus gezogen sein werden])

(Zitate aus nicht mehr druckfrischen Büchern, Zeitschriften, Zeitungen u. a., aus Rocktexten u. a. Texten, von Waren-Etiketten, u. a.; auch diese Datei WIRD KÜNFTIG STÄNDIG ERGÄNZT, ebenfalls ohne gesonderte Hinweise auf der Übersichtsseite)

das Wichtigste zur SdI (besonders zu empfehlen zum einführenden Lesen und / oder zum Merken dessen, was innerhalb der gigantischen Materialfülle besonders wichtig = wesentlich ist)

Das EINZIGE, das ich bisher gefunden habe, während ich schon TAUSENDE Beispiele für die SdI gesammelt habe, bei Zeit und Lust (= mit mehreren Leben und nichts anderem zu tun) zweifellos zig MILLIONEN Beispiele finden würde.



IRGENDWANN HIER ZU LESEN:
„... Diese Angst ist der Motor des neuen Konservatismus, wo man sich nicht mehr eine bessere Zukunft durch Rebellion erhofft sondern durch Unterwerfung. Dschungelcamp und Castingshows ... sind der passende popkulturelle Ausdruck.“* Und - vor allem für Menschen aus dem besonders verängstigten Bildungsbürgertum - zum Beispiel auch vermeintlich lustige Bastian-Sick-Shows ...

             (* Wolfgang Seidel, Ex-Schlagzeuger von „Ton Steine Scherben“, in: zitty, 1/ 2006)
längerfristig geplant: SdI-Touren Theodor W. Adorno; Franz Kafka; Deutsche Literaten des 19. Jh.; linke Schwafler; evtl. Georg Seeßlen (Filmkritiker); SdI-Zitate aus der üblichen Alltagssprache der Deutschen und Deutschinnen; u. a.
(Aus Zeitgründen leider nicht u. v. a.
Da ich keine Fremdsprache ausgezeichnet beherrsche - lediglich Englisch gut, aber eben auch nicht ausgezeichnet -, und weil eine entsprechende Kritik auch anderer Sprachen [zur Bestätigung oder gegebenenfalls Nichtbestätigung meiner Vermutung, dass zumindest andere westliche Sprachen auch Irrenhaus-Sprachen sind, lediglich in der Quantität weniger krass sind als die deutsche Sprache, aber keineswegs qualitativ anders] noch weit aufwendiger wäre, lediglich deutschsprachige Autoren, evtl. Autorinnen. Denn jede grammatische Begutachtung von ins Deutsche übertragenen Texten nicht-deutschsprachiger Autoren / Autorinnen brächte am Ende nichts als eine Kritik an der Sprache der Übersetzer / Übersetzerinnen, wenn nicht gleichzeitig auch die Texte in der Originalsprache gleichermaßen begutachtet werden.)




Dank der positiven Kehrseite des Internets
(das auf der negativen Seite geradezu ein Eldorado für Kriminelle ist, das bezeichnenderweise ausgerechnet u. a. von Leuten, die schon mit ihrem Namen anderen Kriminellen ihre Referenz erweisen, in seiner gegenwärtigen Form verteidigt wird [= von den Herrschaften der so genannten „Piratenpartei“; trotz aller Verkitschung in Literatur und Film waren und sind reale Piraten nichts als ganz gewöhnliche Räuber und oft auch Mörder. Zu dieser Ignoranz gegenüber gewöhnlichen Schwerverbrechern passt, dass durchschnittliche Mitglieder und Mitgliederinnen der „Piratenpartei“ offensichtlich nicht mal dazu fähig sind, Meinungsfreiheit, Kinderfickerei und Betrug voneinander zu unterscheiden (und nicht erst scheitern an oft weit schwieriger zu ziehenden Grenzen wie z. B. zwischen Meinungsfreiheit und Verleumdung / Lüge / Beleidigung). Wobei die Herrschaften in einer Beziehung aber doch zu verteidigen sind: Und zwar insofern, als die an der „Piratenpartei“ zu sehende kolossale Durchschnittsdummheit dieser Generation am Ende ja nicht von dieser selbst verursacht wurde, sondern vielmehr eine erschütternde Anklage ist für das, was das 68er Gelumpe verbrochen hat.])
kann ich, ohne mich (wegen der deutschen Übersetzung, deren Verfasser / Verfasserin möglicherweise noch keine siebzig Jahre tot ist) um Copyright-Probleme sorgen zu müssen, folgenden Text nicht nur ausdrücklich empfehlen, sondern (hoffentlich = Funktionieren des Servers vorausgesetzt, auf dem die entsprechende Site gespeichert ist) auch gleich zugänglich machen:

Mark Twain - Die schreckliche deutsche Sprache

Trotz mindestens einer gravierenden Schwäche - dass Twain nicht mal danach fragte, warum die Deutschen eine so idiotische Sprache haben, statt dessen sinnfrei herumalberte über den „Erfinder dieser Sprache“ - ist dieser Text von zigfach höherem Wert als bspw. sämtliche deutschsprachigen Ratgeber-Bücher zu angeblich gutem Schreiben (= „Grundlagen und Techniken der Schreibkunst“, die Publikationen von Herrn Sick und ähnlicher Stuss) zusammengenommen, kurz: der vermutlich beste Text, der jemals über die Sprache der Deutschen geschrieben wurde. Wenn auch leider ohne jede praktische Folge, sonst würde es in halbwegs richtigem Deutsch inzwischen bspw. heißen „das wohl beste Text, das jemals geschrieben wurde über das frühere Sprache der Deutschen“.
Ein anderer Text zur Sprache der Deutschen, über den ich schon Ähnliches schrieb (dass er - trotz einiger „SdI“-Formulierungen auch dieses Autors - „mit seinen je nach Schriftgröße auf dem Ausdruck ca. 15 - 30 Seiten von zigfach höherem Aufklärungs- & auch Unterhaltungs-Wert ist als sämtliche Publikationen und Shows von Herrn Sprachbenimm-Oberlehrer Bastian Sick zusammengenommen“), sei an dieser Stelle auch (noch einmal) erwähnt und verlinkt:

Daniele Dell'Agli - „'Alles Käse? Eh Wurscht!' Das klägliche
Schicksal des Essens in der deutschen Sprache“



Apropos „SdI“:
Ist es nicht abwegig, im Zusammenhang mit grundsatzkritischen Erörterungen über die Sprache der Deutschen und Deutschinnen ständig die Bezeichnung „SdI“ zu verwenden, d. h. eine Abkürzung, die u. a. schon verwendet wurde von Ronald Reagan und Konsorten für ihr Sternenkriegs-Programm? Keineswegs:
„Der Kampf wird in den Wolken ausgetragen / Der Wahnsinn eskaliert zum Krieg der Sterne // ... ... // Bis pfeifend überm letzten Happyend / Die Falle Welt sich schließt, das Firmament“ (Heiner Müller, „Anatomie Titus Fall of Rome Ein Shakespearekommentar“, Hervorhebung von mir)
Es ist nicht bloß zufällig, dass die Deutschen und Deutschinnen es zu einer so hochgradig absurden Sprache gebracht haben - zur vermutlich absurdesten aller Sprachen -, und dass die technologischen Voraussetzungen auch für die „Strategic defense initiative“ (sowie dafür, dass mit den inzwischen vorhandenen Waffen die gesamte Menschheit mindestens hundertmal umgebracht werden kann) zumindest am Anfang wesentlich von Deutschen (und einer beinahe-Deutschin) geschaffen wurden*; es ist nicht bloß zufällig, dass die Deutschen eine Sprache haben, in der statt Menschen oft die Dinge, Maschinen und Abstraktionen vermeintlich handeln („Es ist eine Eigenart der deutschen Grammatik, dass etwas immer irgendetwas tut“, Mark Twain), und dass sie die Weltmeister im Maschinenbau und im Dummschwafeln („Philosophieren“) geworden sind.
(* Sowohl an der Entwicklung von Raketen als auch von Atombomben waren Deutsche bekanntlich führend beteiligt: Der so genannte „geistige Vater der Mondrakete“ und zuvor u. a. der „V2“ war der Deutsche Wernher von Braun. Der Chef des „Manhattan-Projekts“ zum Bau der ersten Atombomben, Robert Oppenheimer, war deutscher Herkunft, etliche weitere an dem Projekt Beteiligte waren Deutsche oder Amerikaner deutscher Herkunft. Theoretisch erklärt wurde die Kernspaltung zuerst von Lise Meitner, die zwar keine Deutsche war, aber deren so genannte Muttersprache - als Österreicherin - deutsch war und die im Übrigen jahrelang in Berlin tätig war. Manfred von Ardenne und mehr als 100 weitere deutsche Wissenschaftler waren, als Luxus-Kriegsgefangene, beteiligt am Bau der sowjetischen Atombombe.)

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